Ein kleiner Morgengedanke

Die Situation ist nicht einfach, es kann einem schon an die Nerven gehen.
Wir haben uns dafür eine kleine Übung ausgedacht, die man am Morgen bzw. zu Tagesbeginn für sich selbst machen kann: Quasi eine Art „Schuldenerlass“ für alle, die einem am Tag die Stimmung verhageln können.

Es gibt sie in zwei „Geschmacksrichtungen“: Einmal als Gebet und einmal als Gedanke.

Ein Tipp für die Zeit der Corona-Beschränkungen: Ein Morgengebet oder ein Gedanke für jeden Tag – Schulderlass

Am besten sprechen wir alle zum Beginn jeden Tages eine allgemeine Vergebung für alle unsere Gegenüber des bevorstehenden Tages aus. Das entspannt!

Unser Gott,
wir sind alle angespannt.
Lass mich aushalten, was ich höre.
Lass mich innerlich lächeln und an deine Gnade denken.
Lass mich schnell sein zum Hören,
– und langsam zum Reden.
Ich verzeihe jetzt schon allen,
die in meinen Augen Dummes sagen, die mich nerven,
die sich im Ton vergreifen.
Sollte Streit sein müssen,
lass uns mitmenschlich streiten – aber nur da. Sonst nicht!
Schenk mir ein freundliches Durchhaltevermögen
im Gefühl und im Ton. Für die nächsten 14 Tage!
Das walte Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.

oder

Wir sind alle angespannt.
Ich will aushalten, was ich höre.
Ich will innerlich lächeln
und an die Schönheit des Lebens denken.
Ich will schnell sein zum Hören,
– und langsam zum Reden.
Ich verzeihe jetzt schon allen, die in meinen Augen Dummes sagen, die mich nerven, die sich im Ton vergreifen.
Sollte Streit sein müssen, will ich mitmenschlich um
die Sache streiten – aber nur da. Sonst nicht!
Ich wünsche mir ein freundliches Durchhaltevermögen
im Gefühl und im Ton. Für die nächsten 14 Tage!
Und los!