Behutsam miteinander umgehen: Aktueller Stand der Corona-Maßnahmen (Info)
  • November 2020: Aufgrund der schnell ansteigenden Infektionen sind wieder Maßnahmen erforderlich, um die Virusverbreitung zu begrenzen. Das Schüler- & Studentenzentrum ist daher ab 30. Oktober und den ganzen November geschlossen. Aber auch wenn wir virusgefährdete körperliche Kontakte einschränken müssen, ist uns die Pflege menschlicher Kontakte wichtig – wir sind für Sie da per Telefon, eMail, online:
  • Für persönliche Gespräche oder Fragen stehen die Seelsorger*innen jederzeit zur Verfügung. Bitte per eMail Kontakt aufnehmen.
  • Kontakt für Hausinformationen: info@ssz-rosenheim.de.
Unser Hygienekonzept

Social Distancing aus Liebe zum Nächsten

Liebe Besucherinnen und Besucher der Kath. und Evang. Hochschulgemeinde,

Die Maßnahmen gegen die schnelle Verbreitung des Corona-Virus bringen für uns alle große Änderungen unserer Gewohnheiten mit sich.
Um Menschen zu schützen und allen genügend Zeit für helfende Maßnahmen zu geben, müssen jetzt ziemlich ungewohnte Schritte erfolgen: Veranstaltungen werden abgesagt, direkte Kontakte in vielen Fällen sehr reduziert, auch in einer Einrichtung wie unserer, die sonst „offene Türen“ in ihr Herz geschrieben hat.
Mit dem Gedanken an das Wohl unserer nächsten Mitmenschen sind das jedoch sehr notwendige Schritte aus Nächstenliebe.
Auch, wenn es sich zuerst vielleicht so anfühlt: Das Corona-Virus trifft uns nicht wie ein Meteorit, ohne dass wir etwas unternehmen können. Es ist eher wie ein schnelles Auto – wir können etwas tun! nämlich die Bremse betätigen, langsamer fahren, manchmal ist eine Vollbremsung nötig.
Indem wir das tun, mildern oder verhindern wir den harten Aufprall und größeren Schaden, und darum geht es gerade.

Deshalb verstehen wir die Absagen von Veranstaltungen und Treffen, Quarantänen und ähnliches nicht als Handlungen gegen Menschen, sondern als Taten, die für die Sicherheit aller unternommen werden, als tätige Nächstenliebe und Verantwortung, mit der ein zu schnelles Verbreiten des Risikos eingedämmt werden soll.

Keiner möchte gerne angesteckt werden, keiner möchte gerne andere unwissentlich anstecken und in ernste Gefahr bringen.
Man kann einem Menschen auch ohne Körperkontakt helfen – wir haben noch viele andere Mittel, einander Mitmenschlichkeit, Solidarität und die Liebe Gottes zu zeigen.
Heutige technische Mittel ermöglichen es uns, Kontakte zu pflegen, ohne dabei ein Gesundheitsrisiko weiterzugeben.
Mitmenschlichkeit praktizieren wir auch, indem wir in Gedanken und im Gebet an die denken, die sich für andere einsetzen, an die Betroffenen und an die, die Angst und Sorgen bedrücken.

Sobald der „Bremsvorgang“ erfolgreich war (auch wenn wir heute nicht wissen, wie lange das dauert), werden wir unsere gewohnten und geliebten Dinge wieder tun können und vielleicht Neues hinzugelernt haben.
Das Wesentliche ist aber, dass wir Menschen solche Herausforderungen nur ­miteinander gut bewältigen können.
Die Hochschulgemeinde hat dieses Miteinander immer im Blick, in unseren Veranstaltungen hier im Schüler- & Studentenzentrum, auf unseren Reisen, beim Austauschprogramm mit Südafrika. Das dort gelernte „Ubuntu“ heißt momentan für uns: Abstand nehmen, Herunterfahren von Aktivität, damit möglichst wenige Menschen gleichzeitig zu Schaden kommen, und damit im Falle des Falles die medizinischen und personellen Möglichkeiten für jeden ausreichen.

Wir tun das im Vertrauen darauf, dass es nach dieser Schutzmaßnahme wieder eine Zeit geben wird, in der wir wieder zusammen sein, uns treffen, miteinander feiern können.
Und darauf freuen wir uns!

Bis dahin werden wir versuchen, online und mit allen uns zur Verfügung stehenden Techniken für die Hochschule – Studierende, Dozenten, Personal – da zu sein.